Berlinale 2006 - Jede Menge deutsche Filme

18.01.2006 | 18:35 Uhr

Berlinale 2006 - Jede Menge deutsche Filme



Die Filmauswahl für die kommende Berlinale ist fast abgeschlossen, und in diesem Jahr werden dort so viele deutsche Produktionen zu sehen sein wie selten zuvor. Mit Armin Mueller-Stahl ist zudem ein prominenter deutscher Schauspieler in der Internationalen Jury des Wettbewerbs vertreten, deren Vorsitz die Engländerin Charlotte Rampling übernimmt.



Für das Programm des Wettbewerbs wurden nach Oskar Roehlers "Elementarteilchen" und Hans Christian Schmids "Requiem" noch zwei weitere deutsche Filme ausgewählt: Matthias Glasners "Der freie Wille", ein Drama um einen aus der Haft entlassenen Vergewaltiger, in dem Jürgen Vogel und Sabine Timoteo die Hauptrollen spielen, und Valeska Grisebachs "Sehnsucht", eine mit Laiendarstellern besetzte Liebesgeschichte aus der ostdeutschen Provinz.

In der Sektion Panorama werden die neuen Filme von Dominik Graf und Detlef Buck ihre Weltpremieren feiern: Grafs "Der rote Kakadu" erzählt eine Geschichte von Rebellion, Musik und Lebenslust in der DDR des Jahres 1961, Bucks Drama "Knallhart" handelt von einem Teenager, der vom behüteten Berliner Villenviertel Zehlendorf in den Arbeiterbezirk Neukölln umzieht, wo er sich mit einigen überaus harten Realitäten konfrontiert sieht. Außerdem werden die Filmemacher Marc Bauder und Dörte Franke im Panorama ihren Dokumentarfilm "Jeder schweigt von etwas anderem" präsentieren, der den Erfahrungen ehemaliger "Staatsfeinde der DDR" nachgeht.

Auch die Reihe "Perspektive deutsches Kino" hat die ersten Titel bekannt gegeben: Franka Potente wird hier ihr Regiedebüt, die eigenwillige Kino-Hommage "Der die Tollkirsche ausgräbt", vorstellen. "Wholetrain" von Florian Gaag erzählt eine Geschichte aus der Graffiti-Writer-Szene; die Tragikomödie "Der Lebensversicherer" des dffb-Absolventen Bülent Akinci, in dem Jens Harzer und Anna Maria Mühe zu sehen sind, begleitet einen Versicherungsvertreter auf einer absurden Reise durch die deutsche Provinz. Der Dokumentarfilm "Katharina Bullin – Und ich dachte ich wär" die Größte" von Marcus Welsch befasst sich mit einem der zahlreichen Doping-Skandale im DDR-Leistungssport.

Weitere Informationen unter
www.berlinale.de

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