Deutsche Dokumentarfilme in Jihlava, Florenz und Sheffield

23.10.2009 | 13:54 Uhr

Deutsche Dokumentarfilme in Jihlava, Florenz und Sheffield



Das Dokumentarfilmfestival Jihlava (27. Oktober bis 1. November) zeigt in der Sektion Opus Bonum "Double Take" (BE/NL/DE) von Johan Grimonprez und "Zum Vergleich" (DE/AT) von Harun Farocki.


In Fascinations läuft Philipp Lachenmanns Kurzfilm "Shu (Blue Hour Lullaby)". In der Reihe Best Central and Eastern European Documentary Film - Between the Seas ist der vielfach ausgezeichnete und auf der Oscar short list stehende Film "Rabbit à la Berlin" (DE/PL) von Bartok Konopka und Piotr Rosolowski zu sehen.

Im italienischen Florenz findet von 1. bis 7. November das traditionsreiche 50. Festival dei Populi statt. Dort nimmt am Wettbewerb für lange Dokumentarfilme ebenfalls Harun Farockis "Zum Vergleich" (DE/AT) teil. Im Wettbewerb für kurze Dokumentarfilme ist Deutschland mit "A Letter to Uncle Boonmee" (TH/DE/GB) von Apichatpong Weerasethakul und "Wagah" von Supriyo Sen vertreten. Besondere Aufmerksamkeit widmet das Festival in diesem Jahr Thomas Heise.
In der Heise Retrospektive Materials of Time werden folgende Filme gezeigt: "Das Haus", "Eisenzeit", Im Glück (Neger), "Imbiss Spezial", "Kinder. Wie die Zeit vergeht", "Material", "Mein Bruder – We"ll meet again", "Neustadt", "Stau – jetzt geht"s los", "Vaterland", "Wozu denn über diese Leute einen Film" und "Volkspolizei". Am 7. und 8. November veranstaltet das Festival einen Workshop mit Thomas Heise.

Das Documentary Film Festival Sheffield (4. bis 8. November) zeigt im Wettbewerb die deutschen Produktionen: "Home from Home" von Sung-Hyung Cho, "Pink Taxi" von Uli Gaulke, "Pianomania" (DE/AT) von Robert Cibis und Lilian Franck sowie den Kurzfilm "Wagah" von Supriyo Sen. In die "Videotheque" des Festivals wurden geladen: "Mein Vater. Mein Onkel." von Christoph Heller, "Ketchup in Tuva" von Eike Schmitz, "Wendekreis des Schafs" von Ralf Buecheler und "Deutschland nervt" von Hans-Erich Viet.

Außerdem ist Deutschland auf dem Koproduktionsmarkt des Festivals mit einer zwölfköpfigen Produzentendelegation vertreten, die AG Dok lädt gemeinsam mit German Films zur Veranstaltung "Meet the Germans".

Quelle:
German Films