Die Preisträger der 33. Duisburger Filmwoche

09.11.2009 | 16:38 Uhr

Die Preisträger der 33. Duisburger Filmwoche



Am gestrigen Sonntag ist die unter dem Motto "Erkenne die Lage" stehende 33. Duisburger Filmwoche zu Ende gegangen. Vom 2. bis 8. November war auf dem Festival, das sich dem deutschsprachigen Dokumentarfilm verschrieben hat, ein abwechslungsreiches Programm zu sehen. Am Ende wurden einige Filme mit Spezialpreisen gekürt.


Den mit 6000 Euro dotierten "3sat-Dokumentarfilmpreis für den besten deutschsprachigen Dokumentarfilm" erhielt "Oceanul Mare" (AT 2009) von Katharina Copony, ein Film der anhand des Lebenswegs dreier chinesischer Immigranten in Bukarest Formen des Fremd-Seins auslotet. Der ebenfalls mit 6000 Euro dotierte "ARTE-Dokumentarfilmpreis" ging an Harun Farockis "Zum Vergleich" (DE/AT 2008/2009) über die Herstellung und Verarbeitung von Ziegelsteinen in der ganzen Welt.

Den Förderpreis der Stadt Duisburg, dotiert mit 5.000 Euro, durfte Nele Wohlatz für "Schneeränder" (DE 2009) in Empfang nehmen. "Der Film zeigt nicht, was das Vergessen von Geschichte für die Menschheit bedeutet; er zeigt, was das Vergessen der persönlichen Geschichte bedeutet, und wie es sich anfühlen könnte", lobte die Jury. "Shanghai Fiction" (DE 2008) von Julia Albrecht und Busso von Müller, ein Film, der anhand von vier Lebensgeschichten die persönliche Desillusionierung und den Verlust gesellschaftlicher Werte exemplarisch darstellt, wurde unterdessen mit dem "Dokumentarfilmpreis des Goethe Instituts", dotiert mit 2.000 Euro, ausgezeichnet.

Eine lobende Erwähnung erhielt "Die Maßnahme" (DE 2009) von Maik Bialk, "der auf sehr differenzierte Weise das vielschichtige Thema des Umgangs mit der Arbeitslosigkeit darstellt", so die Jury. Der "Publikumspreis der Rheinischen Post für den beliebtesten Film", dotiert mit 1.000 Euro, ging an Shaheen Dill-Riaz" "Korankinder" (DE/BD 2008/2009) über die Kameras sonst verschlossene Welt der Koranschulen.
"Der Goldene Buchstabe für einen Nachwuchsfilm, der sich in besonderer Weise mit interkultureller Kommunikation auseinandersetzt", wurde "Dacia Express" (AT 2008) von Michael Schindegger verliehen.

Die 34. Duisburger Filmwoche findet vom 1. bis 7. November 2010 statt.

Quelle:
www.duisburger-filmwoche.de

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