Bilder der Welt und Inschrift des Krieges

Bilder der Welt und Inschrift des Krieges

BR Deutschland 1988, Dokumentarfilm

Inhalt

Harun Farockis Versuch über die Fotografie nähert sich der Frage nach der Verwertung der Bilder. Wovon erzählt das Foto einer Frau, das bewahrende "Dokument", das bei ihrer Ankunft in Auschwitz von der gleichen SS gemacht worden ist, die diese Frau ermorden wird? Wie kann man mit diesem Foto umgehen? Und wie mit den Paßbildern algerischer Frauen, die nicht nur Menschen abbilden, sondern auch deren Angst vor der Abbildung, vor dem Erfassen durch behördliche Identifikation? Weniger um Antworten geht es diesem Essayfilm als vielmehr um das filmische Suchen danach, wie der Krieg, die Produktion von Bildern und die Industrie zusammenhängen.

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Credits

Alle Credits

Regie:Harun Farocki
Regie-Assistenz:Michael Trabitzsch
Drehbuch:Harun Farocki (Konzept)
Kamera:Ingo Kratisch
Trick-Kamera:Irina Hoppe
Schnitt:Harun Farocki
Negativ-Schnitt:Elke Granke
Ton:Klaus Klingler
Mischung:Gerhard Jensen
Recherche:Michael Trabitzsch
Produktionsfirma:Harun Farocki Filmproduktion (Berlin)
Produzent:Harun Farocki
Dreharbeiten:04.1987-12.1987: Berlin/West, Hannover, Stuttgart, Karlsruhe, Hamburg, Braunschweig
Erstverleih:Basis-Film Verleih GmbH (Berlin)
Filmförderung:Kulturelle Filmförderung des Landes Nordrhein-Westfalen (Mühlheim an der Ruhr)
Länge:75 min bei 25 b/s
Format:16mm, 1:1,37
Bild/Ton:Eastmancolor, Ton
Aufführung:Kinostart (DE): 20.01.1989, Osnabrück, Lagerhalle

Titel

Originaltitel (DE) Bilder der Welt und Inschrift des Krieges

Fassungen

Original

Länge:75 min bei 25 b/s
Format:16mm, 1:1,37
Bild/Ton:Eastmancolor, Ton
Aufführung:Kinostart (DE): 20.01.1989, Osnabrück, Lagerhalle
 

Prüffassung

Länge:823 m, 85 min