Die Friseuse

Die Friseuse

Deutschland 2009/2010, Spielfilm

Inhalt

Alles auf Anfang! Kathi König, eine arbeitslose Friseuse, ist mit ihrer Tochter Julia zurück in den Berliner Stadtteil Marzahn gezogen, wo sie aufgewachsen ist. Ihr Ex-Mann Micha lebt mit neuer Frau und neuer Tochter weiterhin im Einfamilienhaus in Gräfenhainichen. Inmitten von Plattenbau-Tristesse und Umzugskartons setzt Kathi alles daran, ihr neues Leben zu meistern.

Das Arbeitsamt vermittelt ihr eine Stelle im Friseursalon des Shopping centers Eastgate. Hier soll Kathi, die in der DDR zur Friseuse ausgebildet wurde und den Beruf mit Leidenschaft ausübt, schon am nächsten Tag anfangen. Doch man lässt sie nicht. Denn Kathi ist dick – sehr dick – und deshalb "nicht ästhetisch". Das meint zumindest die Salonchefin Frau Krieger. Doch so leicht lässt sich die resolute Kathi nicht abspeisen. In einem leerstehenden Asia-Imbiss neben dem Salon Krieger will sie ihren eigenen Friseurladen eröffnen. Es beginnt ein Kampf gegen Behörden, Banken und Berater.

"Die Friseuse" ist der erste Film von Doris Dörrie, der nicht nach ihrem eigenen Drehbuch entstand. Doris Dörrie: "Ich habe mich von der Figur entzünden lassen. Laila Stieler hatte das Buch noch gar nicht geschrieben, als sie mir zum ersten Mal davon erzählte. Sie hat in langen Gesprächen eine real existierende Friseurin porträtiert, und die war so echt, humorvoll und aufregend anders in ihrer Art, dass ich Laila gesagt habe: Wenn das Buch fertig ist, stell ich mich sofort in die Schlange derer, die es verfilmen wollen. Als ich das fertige Buch gelesen habe, wusste ich: Auf diese Expedition in ein für mich exotisches Gebiet, nämlich in den Osten, möchte ich gern gehen. Dort kann ich frisch gucken, denn den Osten kannte ich kaum. Über so eine Person wie diese Friseuse möchte ich gern mehr erfahren."

Quelle: 60. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Alle Credits

Regie:Doris Dörrie
Drehbuch:Laila Stieler
Kamera:Hanno Lentz
2. Kamera:Uwe Neumeister
Licht:Michael Beitz
Ausstattung:Susanne Hopf (Szenenbild), Natalja Meier (Art Director)
Außenrequisite:Bele Schneider
Innenrequisite:Albrecht Hartmann
Maske:Evelyn Döhring
Kostüme:Sabine Greunig
Garderobe:Melina Scappatura
Schnitt:Inez Regnier, Frank Müller
Schnitt-Assistenz:Jana Krohn
Ton-Design:Christoph Ebardth
Ton:Rainer Plabst
Ton-Assistenz:Kristofer Harris
Mischung:Max Rammler-Rogall
Casting:Doris Borkmann
Musik:LaBrassBanda, Coconami, Ivan Hájek
  
Darsteller: 
Gabriela Maria SchmeideKathi König
Natascha LawiszusJulia
Ill-Young KimTien
Christina GroßeSilke
Rolf ZacherJoe
Maria HappelCenterleiterin
Maren KroymannFrau Krieger
Matthias FreihofMicha
Pierre Sanoussi-BlissNotarzt
Jördis TriebelDaggi
Katharina DerrPatsy
Ewald F. GrunzkeZauberer
Yvonne Yung Hee BormannMandy
Hannes StelzerHerr Hendrich
Heiko PinkowskiKlaus
Dorothea WaldaFrau Peters
Hansjürgen HürrigExistenzgründerberater
Ulla GeigerSachbearbeiterin
Mackie HeilmannFriseusenballett
Katja Marie LuxembourgFriseusenballett
Natascha PetzFriseusenballett
Regine HentschelFriseusenballett
  
Produktionsfirma:Collina Filmproduktion GmbH (München)
in Co-Produktion mit:Constantin Film Produktion GmbH (München)
Produzent:Ulrich Limmer
Executive Producer:Martin Moszkowicz
Producer:Laila Stieler
Herstellungsleitung:Volker Wach
Associate Producer:Ruth Stadler
Produktionsleitung:Volker Wach
Aufnahmeleitung:Tobias Knips (Motiv), Jan Pyko (Set)
Dreharbeiten:28.09.2009-05.11.2009: Berlin, Osinow Dolny (Polen)
Erstverleih:Constantin Film Verleih GmbH (München)
Filmförderung:FilmFernsehFonds Bayern GmbH (FFFB) (München), Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH (MBB) (Potsdam), Deutscher Filmförderfonds (DFFF) (Berlin), Filmförderungsanstalt (FFA) (Berlin)
Länge:100 min
Format:35mm, 2:2,35
Bild/Ton:Farbe, Dolby
Aufführung:Uraufführung (DE): 14.02.2010, Berlin, IFF - Berlinale Spezial;
Kinostart (DE): 18.02.2010

Titel

Originaltitel (DE) Die Friseuse

Fassungen

Original

Länge:100 min
Format:35mm, 2:2,35
Bild/Ton:Farbe, Dolby
Aufführung:Uraufführung (DE): 14.02.2010, Berlin, IFF - Berlinale Spezial;
Kinostart (DE): 18.02.2010
 

Auszeichnungen

FBW 2010
Prädikat: wertvoll