Weibi, Weibi

Weibi, Weibi

Deutschland 1908, Tonbild

Inhalt

Tonbild zum gleichnamigen Wienerlied von Karl Haupt, das auch unter dem Titel "Weibi, Weibi, sei doch nicht so hart!" bekannt ist. Das Lied behandelt das Wiener Nachtleben und die unterschiedlichen Methoden der Verführung. Sehr wahrscheinlich ist dieses Tonbild, dem gemalten Hintergrund und den Darstellern nach, eine Produktion der Deutschen Bioscop.

Tonbild ist eine Bezeichnung für frühe Kinofilme mit Synchronton (aufgezeichnet und abgespielt im Nadeltonverfahren). In Deutschland begann die Produktion von Tonbildern um 1903: Die Kamera filmte Schauspieler im Playback-Verfahren zu einer auf Schellackplatte vorliegenden Tonaufnahme. In der Kinovorführung wurde der (normalerweise noch handgekurbelte) Projektor mit dem Grammophon synchronisiert. Die kurzen Filme zeigten vorzugsweise beliebte Musikstücke aus Oper, Operette und Revue. Es entstanden sogar spezielle Tonbild-Theater für das extrem populäre Genre. Noch vor Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 endete die kurze Ära des Tonbildes wieder. Um 1908 in großer Zahl gedreht, gehören sie heute zu den Raritäten des frühen Filmerbes.

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Credits

Alle Credits

Musik:Karl Haupt
Gesang:Alfred Walters
Liedtexte:Edmund Skurawy
Produktionsfirma:Deutsche Bioscope GmbH (Berlin)
Länge:63 m
Format:35mm
Bild/Ton:s/w, stumm
Aufführung:Aufführung (DE): 23.11.1907, Hamburg, Belle-Alliance-Theater, Altona;
Aufführung (DE): 30.11.1907, Hagen, Elektrophon-Theater

Titel

Originaltitel (DE) Weibi, Weibi
Weiterer Titel Weibi, Weibi, sei doch nicht so hart!

Fassungen

Original

Länge:63 m
Format:35mm
Bild/Ton:s/w, stumm
Aufführung:Aufführung (DE): 23.11.1907, Hamburg, Belle-Alliance-Theater, Altona;
Aufführung (DE): 30.11.1907, Hagen, Elektrophon-Theater
 

Verleihfassung

Länge:3 min
Format:DCP
Bild/Ton:s/w
 

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