Eine Minute Dunkel

Eine Minute Dunkel

Deutschland 2010/2011, TV-Spielfilm

Inhalt

Im Sommer 2006 führten die Regisseure Dominik Graf, Christian Petzold und Christoph Hochhäusler einen Mailwechsel über Filmästhetik, die Berliner Schule, Deutschland und das Genre (veröffentlicht in der Zeitschrift "Revolver"). Zwei Jahre später beschlossen sie, die theoretische Diskussion mit einem gemeinsamen Filmprojekt fortzuführen: drei individuelle Geschichten, die um denselben Fait divers kreisen, die Flucht eines verurteilten Straftäters. Grafs "Komm mir nicht nach" erzählt von einer Polizeipsychologin, die an ihrem Einsatzort alte Bekannte trifft. In Petzolds "Etwas Besseres als den Tod" erlebt ein Zivildienstleistender eine Liebesgeschichte ohne Perspektive. Und Christoph Hochhäusler lässt in "Eine Minute Dunkel" einen rastlosen Polizisten auf der Jagd nach dem Geflohenen falsche Gewissheiten anzweifeln. Drei Filme, drei Stile, drei spannende Annäherungen, Abschweifungen, Auseinandersetzungen. Ermöglicht haben das deutsche Fernsehsender. Wie Dominik Graf schrieb: "… dieses Arbeiten im Angesicht des TV-′Mainstreams′, an seinem Rand, im Widerspruch und trotzdem, ob gewollt oder nicht, im Kommentar dazu – das finde ich/fand ich schon immer extrem kreativ."

Quelle: 61. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

Kommentare

Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!

Credits

Regie:Christoph Hochhäusler
Drehbuch:Christoph Hochhäusler, Peer Klehmet
Kamera:Reinhold Vorschneider
Schnitt:Stefan Stabenow
Musik:Bert Wrede
  
Darsteller: 
Stefan KurtEntflohener Sträfing Frank Molesch
Eberhard KirchbergKriminalkommissar Marcus Kreil
Imogen KoggeCarola Kreil
Timo JacobsDimitros Katalmas
Joan PascuEgon Scheer
Holger DoellmannGuido
Paraschiva DragusCleo
Jacob MatschenzZivildienstleistender Johannes
Luna Zimić MijovićZimmermädchen Ana
Isabel BongardAnke
Jean Denis RömerPlatzwart
Jörg RampkeTäter
Felix Römer Kurt Helmer
Ben PosenerEngländer
Dieter RuppWäschereiangestellter
  
Produktionsfirma:Heimatfilm GmbH + Co KG (Köln)
Produzent:Bettina Brokemper

Alle Credits

Regie:Christoph Hochhäusler
Regie-Assistenz:Friedemann Roll
Drehbuch:Christoph Hochhäusler, Peer Klehmet
Kamera:Reinhold Vorschneider
Kamera-Assistenz:Andreas Haas
Material-Assistenz:Daniel Merget
2. Kamera:Matthias Biber
Licht:Justus Hasenzahl
Szenenbild:Renate Schmaderer
Ausstattung:Marion Schubert
Außenrequisite:Wolfram Krabiell
Maske:Astrid Weber, Martina Ostländer
Kostüme:Renate Schmaderer
Schnitt:Stefan Stabenow
Ton:Michael Busch
Ton-Assistenz:Jörg Kaiser
Mischung:Matthias Lempert
Casting:Ulrike Müller
Musik:Bert Wrede
  
Darsteller: 
Stefan KurtEntflohener Sträfing Frank Molesch
Eberhard KirchbergKriminalkommissar Marcus Kreil
Imogen KoggeCarola Kreil
Timo JacobsDimitros Katalmas
Joan PascuEgon Scheer
Holger DoellmannGuido
Paraschiva DragusCleo
Jacob MatschenzZivildienstleistender Johannes
Luna Zimić MijovićZimmermädchen Ana
Isabel BongardAnke
Jean Denis RömerPlatzwart
Jörg RampkeTäter
Felix Römer Kurt Helmer
Ben PosenerEngländer
Dieter RuppWäschereiangestellter
  
Produktionsfirma:Heimatfilm GmbH + Co KG (Köln)
im Auftrag von:Westdeutscher Rundfunk (WDR) (Köln)
Produzent:Bettina Brokemper
Redaktion:Frank Tönsmann (WDR), Gebhard Henke (WDR), Bettina Reitz, Jörn Klamroth
Herstellungsleitung:Sascha Verhey
Produktionsleitung:Rüdiger Jordan
Aufnahmeleitung:Laura Einmahl, Christiane Zietzer (Motiv)
Produktions-Koordination:Franka Charlotte Hils
Post-Production:Niko Remus
Dreharbeiten:17.08.2010-28.09.2010: Thüringer Wald
Länge:90 min
Format:HD, 1:1,85
Bild/Ton:Farbe, Dolby Stereo
Aufführung:Uraufführung (DE): 16.02.2011, Berlin, IFF - Forum;
TV-Erstsendung (DE): 29.08.2011, ARD

Titel

Originaltitel (DE) Eine Minute Dunkel
Reihentitel (DE) Dreileben

Fassungen

Original

Länge:90 min
Format:HD, 1:1,85
Bild/Ton:Farbe, Dolby Stereo
Aufführung:Uraufführung (DE): 16.02.2011, Berlin, IFF - Forum;
TV-Erstsendung (DE): 29.08.2011, ARD
 

Auszeichnungen

2012
Adolf-Grimme-Preis, Fiktion
 
Deutscher Fernsehpreis 2011
Besondere Leistung Fiktion
 
Festival des deutschen Films, Ludwigshafen 2011
Besondere Auszeichnung