Es wird alles wieder gut

Es wird alles wieder gut

BR Deutschland 1957, Spielfilm

Inhalt

Nach dem Tod des Vaters muss die Schülerin Beate lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie besteht mit fremder Hilfe das Abitur und macht sich dann auf die Suche nach einem Job, wird zuerst Stenotypistin beim Fernsehen, dann durch einen Zufall Ansagerin. Ihre natürliche Art macht sie schnell bei Kollegen und Zuschauern beliebt, und ihrer weiteren Karriere scheint nichts im Wege zu stehen. Aber in der Liebe muss sie noch eine Entscheidung treffen: Sie fühlt sich zunächst zu dem jungen Manager Peter hingezogen, dann aber landet sie in den Armen ihres Chefs.

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Rauf und runter im Hochhaus

Produzent Kurt Ulrich hatte angeblich eine gute Nase für Stoffe, die in die Zeit passten. Das Fernsehen stand vor der Tür, also warum nicht einen Film drehen über einen süßen Fratz, der dort Karriere macht? (Noch hatte man nicht begriffen, dass das Fernsehen den deutschen Film in seinem Sosein ruinieren würde). Hannerl Matz übernimmt diese Rolle. Sie reüssiert, sie verliebt sich, sie wird umschwärmt und findet den Richtigen dann vor dem Lichterspiel der Wasserorgel in Planten und Blomen in Hamburg. (Also dieses Mal nicht - wie üblich bei Ulrich - der obligate Trachtenumzug). Alle Beteiligten an diesem filmischen Trauerspiel müssen die schlechtesten Tage ihrer Karriere gehabt haben - der Film quält sich von Szene zu Szene, Tür auf, Tür zu im Hochhaus, mal rauf im Fahrstuhl, mal runter. Rudolf Platte kommt überhaupt nicht auf Touren, Edith Schollwer spielt neben sich. Die größte Blamage aber hat Bernhard Wicki zu verantworten, denn er hätte schon beim Drehbuch wissen müssen: hier stimmt gar nichts. Der Charme alleine von Johanna Matz trägt keinen Film. Als das Hannerl dann whiskygetränkt in der Wohnung eines Noch-Fremden anfängt, vom Millionär zu singen, da wissen alle: auch Komponist Michael Jary ist nichts eingefallen. Mitautor Manfred Barthel erwähnt seinen Film in dem Buch "So war es wirklich" nicht. Zu Recht, wie wir jetzt wissen.

Credits

Regie:Géza von Bolváry
Drehbuch:Robert A. Stemmle
Kamera:Willi Sohm
Schnitt:Helga Kaminski
Musik:Michael Jary
  
Darsteller: 
Johanna MatzBeate Horstmann
Paul HartmannVater Friedrich Horstmann
Trude HesterbergTante Flora
Bernhard WickiLeiter der Unterhaltungsabteilung Dr. Johann Krapp
Claus BiederstaedtManager Peter Link
Peter MosbacherAnsager Karl Egger
Nadja ReginArtistin Lucilla Coletti
Franz SchafheitlinFernseh-Intendant Dr. Berger
Rudolf PlatteFranz Pieper
Ingrid PanBeates Freundin, Lieselotte Bachstein, genannt "Bachstelze"
Hans LeibeltRegierungsrat Milbe
Edith SchollwerEisdielenbesitzerin Anna Rohr
Stanislav LedinekVater Camillo Coletti
Ilse BallyMathematiklehrerin Frau Dr. Höger
  
Produktionsfirma:Kurt Ulrich Film GmbH (Berlin)
Produzent:Kurt Ulrich

Alle Credits

Regie:Géza von Bolváry
Regie-Assistenz:Friedrich Westhoff
Drehbuch:Robert A. Stemmle
Kamera:Willi Sohm
Kameraführung:Gerd Neubelt
Kamera-Assistenz:Ernst Werner
Standfotos:Leo Weisse
Bauten:Dieter Bartels, Helmut Nentwig
Maske:Herbert Grieser, Herta Schwarz
Kostüme:Walter Salemann
Schnitt:Helga Kaminski
Ton:Werner Schlagge
Musik:Michael Jary
Gesang:Lys Assia
Liedtexte:Bruno Balz, Hanns Stani
  
Darsteller: 
Johanna MatzBeate Horstmann
Paul HartmannVater Friedrich Horstmann
Trude HesterbergTante Flora
Bernhard WickiLeiter der Unterhaltungsabteilung Dr. Johann Krapp
Claus BiederstaedtManager Peter Link
Peter MosbacherAnsager Karl Egger
Nadja ReginArtistin Lucilla Coletti
Franz SchafheitlinFernseh-Intendant Dr. Berger
Rudolf PlatteFranz Pieper
Ingrid PanBeates Freundin, Lieselotte Bachstein, genannt "Bachstelze"
Hans LeibeltRegierungsrat Milbe
Edith SchollwerEisdielenbesitzerin Anna Rohr
Stanislav LedinekVater Camillo Coletti
Ilse BallyMathematiklehrerin Frau Dr. Höger
  
Produktionsfirma:Kurt Ulrich Film GmbH (Berlin)
Produzent:Kurt Ulrich
Produktionsleitung:Heinz Willeg, Benno Kaminski
Aufnahmeleitung:Hanns Stani, Hannes Staiger
Dreharbeiten:: Hamburg; Real-Film-Studios Hamburg-Wandsbek
Erstverleih:Deutsche Film Hansa GmbH & Co. (DFH) (Hamburg)
Länge:2728 m, 100 min
Format:35mm, 1:1,37
Bild/Ton:Eastmancolor, Ton
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 07.10.1957, 15445, ab 12 Jahre / nicht feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 24.10.1957, Essen, Lichtburg

Titel

Originaltitel (DE) Es wird alles wieder gut

Fassungen

Original

Länge:2728 m, 100 min
Format:35mm, 1:1,37
Bild/Ton:Eastmancolor, Ton
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 07.10.1957, 15445, ab 12 Jahre / nicht feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 24.10.1957, Essen, Lichtburg
 

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