How Much Wood Would a Woodchuck Chuck

How Much Wood Would a Woodchuck Chuck

BR Deutschland 1975/1976, Dokumentarfilm

Inhalt

Auf Werner Herzogs Interesse an Kuriositäten der amerikanischen Kultur geht dieser Dokumentarfilm über die 1976 in Pennsylvania ausgetragene Meisterschaft im Schnellsprechen zurück, einen im Umfeld von Viehauktionen entstandenen Wettstreit. Der Titel verweist auf einen Zungenbrecher, mit dem der Teilnehmer Steve Liptay seine Fertigkeit von Kindesbeinen an trainiert hat. Die tempohalber kaum noch zu verstehende Sprache der Auktionatoren erscheint als bizarrer Auswuchs der Moderne. Herzog kontrastiert sie mit dem Dialekt der in der Region lebenden Amish People, der für ihn als Ausdruck von Ursprünglichkeit den "radikalsten Widerspruch zu der Weltmeisterschaft" darstellt. Einer der Schnellsprecher taucht in Herzogs späterem Spielfilm "Stroszek" wieder auf.

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Credits

Alle Credits

Regie:Werner Herzog
Drehbuch:Werner Herzog
Kamera:Thomas Mauch, Edward Lachman (3. Kamera)
2. Kamera:Francisco Joán
Schnitt:Beate Mainka-Jellinghaus
Ton:Walter Saxer
Musik:Shorty Eager and the Eager Beavers
Mitwirkung:Ralph Wade, Alan Ball, Steve Liptay, Abe Diffenbach, Werner Herzog, Scott McKain (Zeremoniemeister)
Sprecher:Werner Herzog
Produktionsfirma:Süddeutscher Rundfunk (SDR) (Stuttgart), Werner Herzog Filmproduktion (München)
Produzent:Werner Herzog
Redaktion:Dieter Kronzucker
Produktionsleitung:Walter Saxer
Dreharbeiten:06.1976: New Holland, Pennsylvania [Weltmeisterschaft der Viehauktionatoren]
Erstverleih:Filmkundliches Archiv (Köln)
Länge:506 m, 45 min
Format:16mm, 1:1,33
Bild/Ton:Eastmancolor, Ton
Aufführung:Uraufführung (DE): 30.10.1976, Hof, Internationale Filmtage;
TV-Erstsendung (DE): 14.02.1977, ARD

Titel

Originaltitel (DE) How Much Wood Would a Woodchuck Chuck
Untertitel (DE) Beobachtungen zu einer neuen Sprache

Fassungen

Original

Länge:506 m, 45 min
Format:16mm, 1:1,33
Bild/Ton:Eastmancolor, Ton
Aufführung:Uraufführung (DE): 30.10.1976, Hof, Internationale Filmtage;
TV-Erstsendung (DE): 14.02.1977, ARD
 

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