Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen

Deutschland / Schweiz 2008, Dokumentarfilm

Inhalt

Dokumentarfilm über die Jerusalemer Grabeskirche, in der eine weltweit wohl einzigartige Situation herrscht: hier leben griechisch-orthodoxe Christen, römisch-lateinische Franziskaner, syrische Christen, armenische Christen, äthiopische Abessinier und ägyptische Kopten im wahrsten Wortsinn Tür an Tür. Eine muslimische Familie wiederum verwahrt den Schlüssel zur Kirche und schließt die Haupttür morgens auf und abends wieder zu. Wirklich brüderlich geht es in dieser Kirchengengemeinschaft, die seit dem osmanischen Reich besteht, nicht unbedingt zu: Eifersüchtig wachen die einzelnen Religionsgemeinschaften über ihre Anteile, und bei wichtigen Festtagen kommen sie sich mit ihren Prozessionen in die Quere – was auch unter den anwesenden Gläubigen zu mitunter handgreiflichen Auseinandersetzungen führt. Allein nachts, wenn die unfreiwillige Wohngemeinschaft in der Kirche eingeschlossen ist, herrscht Frieden und Einigkeit – wenn die Mönche vor dem Grab beten.

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Credits

Alle Credits

Regie:Hajo Schomerus
Drehbuch:Hajo Schomerus (Konzept)
Dramaturgie:Dirk Meier
Kamera:Hajo Schomerus
Optische Spezialeffekte:Dirk Meier (Colorist)
Schnitt:Daniela Grosch
Ton-Design:Peter Bräker
Ton:Stavros Charitidis, Andreas Mücke-Niesytka
Mischung:Hans Künzi
Mitwirkung:Afrayem Elorashalimy (Ägyptischer Mönch), Bruder Jayaseelan (Franziskaner aus Südindien), Samuel Aghoyan (Armenischer Priester), Gebreselassie Tesfa (Äthiopischer Mönch), Theophilos III. (Griechisch-orthodoxer Patriarch von Jerusalem), Robert Jauch (Franziskaner aus dem Rheinland), Wajeeh Y. Nusseibeh (Muslimischer Türwächter), Abdilkadr Joudeh (Muslimischer Schlüsselhalter)
Produktionsfirma:Busse & Halberschmidt Filmproduktion (Düsseldorf)
in Co-Produktion mit:Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) (Mainz), Teleclub AG (Zürich), T & C Film AG (Zürich), Schweizer Fernsehen (Zürich), SRG SSR idée suisse (Bern)
Produzent:Marcelo Busse
Co-Produzent:Marcel Hoehn
Redaktion:Lucas Schmidt (ZDF), Urs Augstburger (SF)
Dreharbeiten:17.03.2008-17.08.2008:
Erstverleih:X Verleih AG (Berlin)
Filmförderung:Film- und Medien Stiftung NRW (Düsseldorf), Beauftragte/r der Bundesregierung für Kultur und Medien -Filmförderung- (Berlin), Stiftung Kuratorium Junger Deutscher Film Nordrhein-Westfalen, Filmförderungsanstalt (FFA) (Berlin), Media (Göttingen), Zürcher Filmstiftung (Zürich), Bundesamt für Kultur der Schweiz (Zürich)
Länge:2542 m, 93 min
Format:35mm
Bild/Ton:Farbe, Dolby Digital
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 15.02.2010, 121696, ohne Altersbeschränkung/feiertagsfrei
Aufführung:Kinostart (DE): 25.03.2010

Titel

Originaltitel (DE CH) Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen

Fassungen

Original

Länge:2542 m, 93 min
Format:35mm
Bild/Ton:Farbe, Dolby Digital
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 15.02.2010, 121696, ohne Altersbeschränkung/feiertagsfrei
Aufführung:Kinostart (DE): 25.03.2010
 

Auszeichnungen

Preis der deutschen Filmkritik 2011
Bester Dokumentarfilm
 
FBW 2010
Prädikat: besonders wertvoll
Dokumentarfilm des Monats