Mali Blues

Mali Blues

Deutschland 2014-2016, Dokumentarfilm

Inhalt

Fatoumata Diawara ist willensstark, selbstbewusst, politisch engagiert, voller Energie. Die Musikerin, die in ihrer Heimat ein Star ist, verkörpert die junge Generation afrikanischer Frauen, die wirklich etwas verändern wollen. "Mali Blues" begleitet Diawara bei ihren Bemühungen, möglichst viele Musiker des Landes zu vereinen. Über alle ethnischen und musikalischen Grenzen hinweg sollen sie gemeinsam beim "Festival au Désert" in Timbuktu mit einer Stimme auftreten und so den islamischen Norden des Landes auch musikalisch "zurückerobern". Denn Musik prägt Malis kulturelles Selbstverständnis ganz wesentlich mit. Hier liegen die Wurzeln des Blues und des Jazz. Doch neuerdings wird sie von radikalen Islamisten bedroht. Nun finden sich die in ihrer Heimat Mali überaus populären Musiker zusammen, um die vielfältigen musikalischen Traditionen ihres Landes zu bewahren, gegen religiöse Zensur zu verteidigen und einen wichtigen Akzent in Sachen Völkerverständigung zu setzen. Die Musiker gehören unterschiedlichsten ethnischen Bevölkerungsgruppen an, unter denen es vor geraumer Zeit noch bewaffnete Auseinandersetzungen gab. Ihre Musik soll dazu dienen, eine Nation zu einen.

Der Dokumentarfilm "Mali Blues" begibt sich mit den Stars des "Global Pop" auf eine musikalische Reise ins verstörte Herz Malis – von Bamako im Südwesten bis nach Timbuktu im Norden des Landes. Die Vielfalt Malis wird in prächtigen Farben gezeigt, der Kampf der Künstler für Freiheit, Frieden, Ausdrucksfreiheit reißt mit. Kann Musik zur Versöhnung beitragen?

Quelle: 12. Festival des deutschen Films 2016

Kommentare

Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!

Credits

Alle Credits

Regie:Lutz Gregor
Regie-Assistenz:Bärbel Mauch, Mory Touré
Drehbuch:Lutz Gregor (Konzept)
Kamera:Axel Schneppat
2. Kamera:Dieter Stürmer, Konrad Waldmann, Abdellah Coulibaly, Mohamed Touré, Bakary Sangaré
Schnitt:Marcus Schmidt, Michèlle Barbin
Ton:Pascal Capitolin
Mischung:Jörg Höhne
Musik:Master Soumy, Ahmed Ag Kaedi, Bassékou Kouyaté, Fatoumata Diawara
Mitwirkung:Fatoumata Diawara, Bassékou Kouyaté, Master Soumy, Ahmed Ag Kaedi
Produktionsfirma:Gebrüder Beetz Filmproduktion (Berlin/Hamburg/Köln)
in Co-Produktion mit:Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) (Mainz)
in Zusammenarbeit mit:Arte Deutschland TV GmbH (Baden-Baden)
Produzent:Christian Beetz
Redaktion:Tobias Cassau (ZDF/Arte)
Producer:Kerstin Meyer-Beetz
Herstellungsleitung:Kathrin Isberner
Produktionsleitung:Mory Touré, Bärbel Mauch
Post-Production:Philipp Weigold
Dreharbeiten:29.11.2014-16.02.2015: Mali
Erstverleih:Real Fiction Filmverleih (Köln)
Filmförderung:Film- und Medien Stiftung NRW (Düsseldorf), Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH (MBB) (Potsdam), Filmförderungsanstalt (FFA) (Berlin), Deutscher Filmförderfonds (DFFF) (Berlin), Media Programm der EU (Brüssel)
Länge:99 min
Format:DCP
Bild/Ton:Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 23.09.2016, 162699, ohne Altersbeschränkung / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (CH): 20.04.2016, Nyon, IFF;
Aufführung (DE): 30.06.2016, Ludwigshafen, Festival des deutschen Films;
Kinostart (DE): 29.09.2016

Titel

Originaltitel (DE) Mali Blues

Fassungen

Original

Länge:99 min
Format:DCP
Bild/Ton:Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 23.09.2016, 162699, ohne Altersbeschränkung / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (CH): 20.04.2016, Nyon, IFF;
Aufführung (DE): 30.06.2016, Ludwigshafen, Festival des deutschen Films;
Kinostart (DE): 29.09.2016
 

Auszeichnungen

Festival des deutschen Films Ludwigshafen 2016
Besondere Auszeichnung (ex aequo >Eine unerhörte Frau<)
 

Übersicht

Videos

Fotogalerie

Alle Fotos (8)

Besucherzahlen

13.706 (Stand: November 2016)
Quelle: FFA

Mehr auf Filmportal

Literatur

KOBV-Suche