Ronny

Ronny

Deutschland 1931, Spielfilm

Inhalt

Die kleine Kostümzeichnerin Ronny träumt von der großen Welt. Sie ist zwar arm, aber jung, hübsch und begabt. Zu ihrem Glück hat sie den Auftrag erhalten, die Kostüme für eine Operette zu entwerfen, die der junge Fürst von Perusa selbst komponiert hat. Da der Auftrag eilig ist, muß sie die Kostüme selbst mit der Eisenbahn nach Perusa bringen. Dort erwartet man auch eine bekannte Sängerin, die dem Fürsten zugeführt werden soll, um ihn von seinen Regierungsgeschäften abzulenken. Dadurch wollen sich die Minister einen größeren Handlungsraum verschaffen.


Auf dem Weg zum Hotel trifft Ronny den Fürsten. Er weiß noch nicht, daß die Sängerin ihr Engagement abgesagt hat, und verwechselt Ronny daher mit ihr. Er ist von ihr entzückt und beglückwünscht den Intendanten seines Theaters zu seiner Wahl. Der Intendant befürchtet, wegen der Absage der Sängerin in Ungnade zu fallen und beschwört nun Ronny, die Rolle der Sängerin in dem Stück zu übernehmen, zumal sie ja die Operette genau kennt. Sie gibt seinen Drängen nach, und der Fürst der die Operette selbst dirigiert, verliebt sich immer mehr in die neue Primadonna. Die Premiere wird ein großer Erfolg.

Danach führen die Minister Ronny in das Schloß Monbijou, dem Liebesnest der Favoritinnen des Fürsten. Hier erkennt Ronny, daß sie vom Fürsten gekauft werden soll, und ist empört. Der Fürst hingegen ist enttäuscht, denn er glaubt, daß Ronny sich hat kaufen lassen. Als beide zusammentreffen, sagt ihn Ronny wütend ihre Meinung und verläßt die Residenzstadt mit der Eisenbahn. Der Fürst ist glücklich, als er ihre Worte hört. Es gelingt ihm, den Eisenbahnzug mit dem Auto einzuholen. In einem Coupé schließt er Ronny in seine Arme.

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Credits

Regie:Reinhold Schünzel
Drehbuch:Emeric Pressburger, Reinhold Schünzel
Kamera:Fritz Arno Wagner
Schnitt:Ernst Fellner
Musik:Emmerich Kálmán
  
Darsteller: 
Käthe von NagyRonny, eine Kostümzeichnerin
Willy FritschPrinz von Perusa
Otto WallburgIntendant des Hoftheaters
Aribert WäscherStaatsminister
Wolfgang von SchwindtKriegsminister
Olly GebauerLisa
Kurt VespermannBomboni, Bahnhofsvorsteher
William HuchKammerdiener
Willy GrillAnton
Wilhelm Diegelmann
Theo Lingen
Gertrud Wolle
Karl Elzer
Hans Waßmann
  
Produktionsfirma:Universum-Film AG (UFA) (Berlin)

Alle Credits

Regie:Reinhold Schünzel
Drehbuch:Emeric Pressburger, Reinhold Schünzel
Kamera:Fritz Arno Wagner
Kamera-Assistenz:Werner Krien
2. Kamera:Robert Baberske
Standfotos:Horst von Harbou
Bauten:Werner Schlichting, Benno von Arent
Requisite:Albert Schlopsnies
Maske:Emil Neumann, Hermann Rosenthal, Maria Jamitzky
Kostüme:Benno von Arent
Schnitt:Ernst Fellner
Ton:Hermann Fritzsching
Choreografie:Heinz Lingen
Musik:Emmerich Kálmán
Dirigent:Franz Grothe
Arrangement:Erich Wolfgang Korngold
Musik-Ausführung:Marek Weber (mit seinem Orchester)
Liedtexte:Rudolph Schanzer ("Oft hab ich vom Glück geträumt", "Rutsch mit mir", "Du bist das liebste!", "Es ist besser so"), Ernst Welisch ("Wenn die Garde aufmarschiert", Wenn bloß schon morgen wieder Sonntag wäre")
  
Darsteller: 
Käthe von NagyRonny, eine Kostümzeichnerin
Willy FritschPrinz von Perusa
Otto WallburgIntendant des Hoftheaters
Aribert WäscherStaatsminister
Wolfgang von SchwindtKriegsminister
Olly GebauerLisa
Kurt VespermannBomboni, Bahnhofsvorsteher
William HuchKammerdiener
Willy GrillAnton
Wilhelm Diegelmann
Theo Lingen
Gertrud Wolle
Karl Elzer
Hans Waßmann
  
Produktionsfirma:Universum-Film AG (UFA) (Berlin)
Produktionsleitung:Günther Stapenhorst
Aufnahmeleitung:Erich von Neusser
Dreharbeiten:07.09.1931-18.11.1931: Studioaufnahmen: Ufa Neubabelsberg
Erstverleih:UFA-Filmverleih GmbH (Berlin)
Länge:10 Akte, 2427 m, 89 min
Format:35mm, 1:1,19
Bild/Ton:s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:Zensur (DE): 16.12.1931, B.30645, Jugendverbot;
Zensur (DE): 15.01.1932, O.04121, Verbot;
Zensur (DE): 11.12.1931, B.20947, Verbot
Aufführung:Uraufführung (DE): 22.12.1931, Berlin, Gloria-Palast

Titel

Originaltitel (DE) Ronny

Fassungen

Original

Länge:10 Akte, 2427 m, 89 min
Format:35mm, 1:1,19
Bild/Ton:s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:Zensur (DE): 16.12.1931, B.30645, Jugendverbot;
Zensur (DE): 15.01.1932, O.04121, Verbot;
Zensur (DE): 11.12.1931, B.20947, Verbot
Aufführung:Uraufführung (DE): 22.12.1931, Berlin, Gloria-Palast
 

Verleihfassung

Format:35mm, 1:1,37
Bild/Ton:s/w, Tobis-Klangfilm
Aufführung:Erstaufführung (AT): 23.12.1931, Wien, Ufa-Theater
 

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