Und wenn sie nicht gestorben sind...Die Kinder von Golzow. Teil 1+2

Und wenn sie nicht gestorben sind...Die Kinder von Golzow. Teil 1+2

Deutschland 2005/2006, Dokumentarfilm

Inhalt

1961 fertigte Winfried Junge in der DDR nur wenige Tage nach dem Beginn des Baus der Berliner Mauer ein kurzes Porträt über Schulanfänger des Dorfes Golzow im Oderbruch an. Inzwischen hat diese Chronik in mehr als vier Jahrzehnten 18 Filme zwischen 13 und 284 Minuten hervorgebracht. Im neuen Werk werden fünf Golzower porträtiert, die heute alle der "Generation 50plus" angehören:


Ilona, die Elektronikfacharbeiterin und spätere Jugendfunktionärin in Frankfurt (Oder); Winfried, der Diplomingenieur für elektronischen Gerätebau, der eine Zeit lang auch Kommandeur der Kampfgruppe seines Betriebes war; Jürgen, der Maler und Tapezierer war und heute Transport- und Lagerarbeiter in Manschnow ist; Christian, Landmaschinenschlosser und heute Haustechniker bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Berlin; und schließlich Petra, die wie Winfried das Abitur machte, Ärztin werden wollte und als Bauingenieurin nach Mecklenburg ging.

Seit 1982 standen die Lebensgeschichten der "Kinder von Golzow“ nun zehn Mal im Internationalen Forum zur Diskussion. Inzwischen wird die Oderbruchschule nur noch als Grundschule benutzt. In den frei gewordenen Klassenräumen ist ein kleines Museum mit einer ständigen Filmausstellung der "Kinder von Golzow" eingerichtet.

Die seit 45 Jahren geführte Langzeitchronik ist die längste der Filmgeschichte. Es könnte eine letzte Folge über die einstigen "Kinder von Golzow" geben, so Barbara und Winfried Junge, vielleicht unter dem Titel: "…so leben sie noch heute".

Quelle: 56. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Alle Credits

Regie:Barbara Junge, Winfried Junge
Drehbuch:Barbara Junge (Konzept), Winfried Junge (Konzept)
Idee:Karl Gass
Kommentar:Winfried Junge
Interviews:Winfried Junge
Kamera:Hans Eberhard Leupold, Harald Klix
Trick-Kamera:Jürgen Bahr
Schnitt:Barbara Junge
Schnitt-Assistenz:Dagmar Bingel
Ton:Eberhard Schwarz, Hannes Schreier
Mischung:Hannes Schreier
Recherche:Barbara Junge (Dokumentation)
Musik:Gerhard Rosenfeld, Kurt Grottke
Mitwirkung:Jürgen Fröhlich (Teil 1), Petra Hadlich (Teil 1), Christian Struwe (Teil 1), Ilona Müller (Teil 1), Winfried Jerchel (Teil 2)
Sprecher:Winfried Junge
Produktionsfirma:à jour Film- & Fernsehproduktion GmbH (Berlin)
in Co-Produktion mit:Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) (Berlin + Potsdam), Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« (Potsdam-Babelsberg)
in Zusammenarbeit mit:DEFA-Stiftung (Berlin)
Produzent:Klaus-Dieter Schmutzer
Redaktion:Birgit Mehler
Dreharbeiten:09.2005: Golzow, Berlin, Wuppertal
Erstverleih:Progress Film-Verleih GmbH (Berlin)
Filmförderung:Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH (MBB) (Potsdam), Beauftragte/r der Bundesregierung für Kultur und Medien -Filmförderung- (Berlin), Kulturstiftung des Bundes (Halle), Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (Potsdam), Ostdeutsche Sparkassenstiftung im Land Brandenburg
Länge:274 min
Format:35mm, 1:1,33
Bild/Ton:Farbe + s/w, Ton
Aufführung:Uraufführung (DE): 11.02.2006, Berlin, IFF - Internationales Forum des Jungen Films;
Kinostart (DE): 23.03.2006;
TV-Erstsendung (DE): 05.10.2006, RBB

Titel

Originaltitel (DE) Und wenn sie nicht gestorben sind...Die Kinder von Golzow. Teil 1+2
Reihentitel (DE) Die Chronik der Kinder von Golzow
Untertitel (DE) Das Ende der unendlichen Geschichte

Fassungen

Original

Länge:274 min
Format:35mm, 1:1,33
Bild/Ton:Farbe + s/w, Ton
Aufführung:Uraufführung (DE): 11.02.2006, Berlin, IFF - Internationales Forum des Jungen Films;
Kinostart (DE): 23.03.2006;
TV-Erstsendung (DE): 05.10.2006, RBB