Die Gewinner des Internationalen Studentenfilmfestivals sehsüchte 2010

26.04.2010 | 14:31 Uhr

Die Gewinner des Internationalen Studentenfilmfestivals sehsüchte 2010



Den Hauptpreis als "Bester Spielfilm" erhalt der slowakische Beitrag "Otec" (The Father). Unter den Gewinnern sind auch mehrere deutsche Produktionen.



Auf der feierlichen Preisverleihung des 39. Internationalen Studentenfilmfestival wurden in Potsdam-Babelsberg am Abend des 24. April 17 Preise und insgesamt knapp 50.000 Euro an Preisgeldern vergeben.

Als "Besten Spielfilm" zeichnete die Jury um Fritzi Haberlandt, Wolfgang Becker, Fred Kelemen, Hans Funck und Simone Bär "Otec" (The Father) aus. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Erzählt wird die Geschichte eines tragischen Familienereignisses, welches die Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn schwer belastet.

Als "Bester Spielfilm unter 25 Minuten" (2.500 Euro) wurde der belgisch/polnische Beitrag "Siemiany" von Philip James McGoldrick prämiert.

"Bester Kinderfilm" (5.000 Euro) wurde "Mobile" (D, 2010) von Verena Fels.


Die Dokumentarfilm-Jury um Christian Beetz, Gesa Marten und Sung-Hyung Cho zeichnete mit einer einstimmigen Entscheidung den deutschen Film "Frauenzimmer" von Saara Aila Waasner mit dem Hauptpreis "Bester Dokumentarfilm" (5.000 Euro) aus. "Der sensible, liebe- und würdevolle Film über drei Prostituierte im höheren Alter schafft es," so die Begründung, "eine extreme Nähe zu den Protagonistinnen aufzubauen, ohne sie je vorzuführen".

Auch der höchstdotierte Preis des Studentenfilmfestivals (Sachleistungen für Postproduktion - 12.000 Euro), der Produzentenpreis, wurde mit "Live Stream" von Jens Wischnewski an einen deutschen Film vergeben.

"Grenzflimmern" (D, 2010) von Denijen Pauljevic erhielt den mit 1.500 Euro dotierten Drehbuchpreis.


Der "Preis gegen Ausgrenzung" (500 Euro) ging an den deutschen Spielfilm "Gurbet" von Deniz Sözbir.

"Vatermutterkind" von Daniel Karl Krause, die tragisch-komische Geschichte einer modernen Wohlstandsverwahrlosung, erhielt den dem mit 2.000 Euro dotierten Publikumspreis.

Alle Preisträger sowie die Jurybegründungen unter
www.sehsuechte.de

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