FFA kürt Branchentiger

31.03.2006 | 17:59 Uhr

FFA kürt Branchentiger



19,7 Millionen Euro wurden beim FFA-Branchentigertreff 2006 am 30.03.2006 in der Akademie der Künste in Berlin an die erfolgreichsten Produzenten und Verleiher deutscher Filme des Jahres 2005 vergeben.



Der große Gewinner war auch in diesem Jahr Constantin Film, die – wie schon 2003 und 2005 – den goldenen Branchentiger sowohl in der Kategorie "Produktion" als auch in der Kategorie "Verleih" erhielten. Damit konnte sich Constantin Film über 3,5 Millionen Euro an Zuschussmitteln für neue Kinoprojekte freuen.

Die Produktionsfirmen X Filme Creative Pool GmbH mit den Filmen "Alles auf Zucker!" und "Agnes und seine Brüder", sowie die Erfurter Kinderfilm GmbH mit "Die Blindgänger" waren die erfolgreichsten Produzenten auf nationalen und internationalen Festivals.

Gradmesser des Erfolges waren neben den Festivalpunkten vor allem die verkauften Tickets pro Film. Pro verkaufter Kinokarte und erreichtem Festivalpunkt wurde ein Förderbetrag von 0,65 Euro ausgezahlt. Zwei der besucherstärksten Filme 2005 "Die weisse Massai" und "Die Wilden Kerle 2" erwirkten so die Referenzsumme von mehr als einer Million Euro.

In der Kategorie der Produzenten konnten sich hinter der Constantin Film Produktion GmbH, die durch sieben Filmerfolge insgesamt 2,8 Millionen Euro Förderung erhielt, die SamFilm GmbH mit 1,7 Millionen Euro und die Babelsberg Film GmbH mit 1,2 Millionen Euro auf Rang zwei und drei platzieren.

Förderzuschüsse in Höhe von insgesamt 3,34 Millionen Euro bekamen 80 Verleihfirmen. Das erfolgreichste Team war hier die Constantin Film Verleih GmbH (Fördermittel: rund 676.000 Euro), dicht gefolgt von der X Verleih AG mit rund 515.000 Euro und der Buena Vista International (Germany) GmbH mit rund 402.000 Euro.

Die diesjährigen Fördermittel entfielen zu 66 Prozent auf Spielfilme, zu 27 Prozent auf Kinder- und Jugendfilme und zu 7 Prozent auf Dokumentarfilme. Rund 697.000 Euro Referenzmittel wurden an insgesamt 59 Kurzfilme vergeben, für jeden Kurzfilm also fast 12.000 Euro Förderung.

Weitere Informationen:
www.ffa.de

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