Gemeinsame Kinderfilmförderung des BKM und des Kuratoriums junger deutscher Film

13.05.2011 | 16:33 Uhr

Gemeinsame Kinderfilmförderung des BKM und des Kuratoriums junger deutscher Film



Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Bernd Neumann und das Kuratorium junger deutscher Film vergaben in ihrer gemeinsamen Fördersitzung für den Kinderfilm Mittel in Höhe von 630.000 Euro für fünf Produktionsförderungen sowie zwei Projektentwicklungen.


Folgende Kinderfilmprojekte werden gefördert:

Produktionsförderung:

"Emilie",
Hersteller: Allanimatia, München, Autor: Guido Schmelich, Regie: Alla Churikova, Fördersumme: 15.000 Euro.
Inhalt:
"Sind Gänse wirklich nur zum Essen da?" - mit dieser schrecklichen Frage konfrontiert, flüchtet die kleine Gans Emilie kurz vor Weihnachten vom Geflügelhof, um hinter das Geheimnis ihrer wahren Bestimmung zu kommen.

"Huck Finn",
Hersteller: Neue Schönhauser Filmproduktion, Berlin, Autor: Sascha Arango, nach Mark Twain, Regie: Hermine Huntgeburth, Fördersumme: 125.000 Euro.
Inhalt:
Amerika 1845. Auf der Flucht vor dem gewalttätigen Vater und den Sklavenjägern machen sich Jim und Huck Finn auf die gefahrvolle Reise in die Freiheit. Auf ihrem Floß treiben sie den Mississippi stromabwärts. In der Not werden aus Gefährten Freunde. Doch je näher sie ihrem Ziel gelangen, desto mächtiger werden die Feinde und unüberwindlicher die Hindernisse.

"Pommes essen",
Hersteller: Dagstar*Film, Köln, Autoren: Tina von Traben, Rüdiger Bertram, Regie: Tina von Traben, Fördersumme: 250.000 Euro.
Inhalt:
David gegen Goliath - Mutter Feyner Imbiss gegen Onkel Walthers Curry King-Kette. "Pommes essen" ist eine Geschichte aus dem Ruhrgebiet über Familienbande, Stolz, Verrat und das tollste Currysaucen-Familienrezept.

"Schattenberge",
Hersteller: Martina Reuter, Berlin, Autorin/ Regisseurin: Martina Reuter, Fördersumme: 15.000 Euro.
Inhalt:
Der neunjährige Anton versucht seine Mutter vor dem Tod zu retten und schafft es, das Unmögliche wahr zu machen: er lässt in dem Dorf, in dem immer Finsternis herrscht, die Sonne scheinen.

"Die schwarzen Brüder",
Hersteller: Enigma Film, München, Autoren: Fritjof Hohagen, Klaus Richter nach dem Roman von Lisa Tetzner und Kurt Held, Regie: Urs Egger, Fördersumme: 125.000 Euro.
Inhalt:
1838: Giorgio ist ein Tessiner Bergbauernjunge. Seine Eltern sind so arm, dass sie ihn an einen Kinderhändler verkaufen müssen. Der bringt ihn nach Mailand, wo er als "lebender Besen" durch Kamine klettern muss. Doch Giorgio ist nicht allein: Mit anderen Kaminfegerjungen gründet er die Bande der "Schwarzen Brüder". Sie nehmen ihr Schicksal in die eigene Hand.

Projektentwicklung:

"Als Hitler das rosa Kaninchen stahl",
Hersteller: Selavy Film International und Sugar Town, Berlin, Autoren: Meibrit Ahrens, Marc Rothemund nach dem Roman von Judith Kerr, Regie: Marc Rothemund, Berlin, Fördersumme: 50.000 Euro.
Inhalt:
Die neun Jahre alte Anna erlebt 1933 die Flucht ihrer Familie aus Deutschland. Der Film erzählt warmherzig und emotional eine heute wieder erschreckend aktuelle Geschichte vom Leben im Exil und den Schwierigkeiten und Ressentiments, die Immigranten erleben, wenn sie in der Fremde noch einmal neu anfangen müssen.

"Richard, der Storch",
Hersteller: Knudsen & Streuber Medienmanufaktur, Berlin, Autor: Reza Memari, Fördersumme: 50.000 Euro.
Inhalt:
Ein junger, verwaister Spatz, der bei den Störchen aufgewachsen ist, reist auf eigene Faust nach Afrika, um ihnen zu beweisen, dass er einer von ihnen ist.

Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgte auf Vorschlag der gemeinsamen Jury des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kuratoriums junger deutscher Film für Kinderfilmförderung mit den Mitgliedern:

Christina Bentlage, Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Anja Dörken, Medienboard Berlin/ Brandenburg, Potsdam, Horst Peter Koll, Chefredakteur "Film-Dienst", Bonn, Nikolaus Prediger, FilmFernsehFonds Bayern, München, Katharina Reschke, Drehbuchautorin, Berlin Manfred Schmidt, Mitteldeutsche Medienförderung, Leipzig, Klaus-Dieter Felsmann, Filmpublizist, Autor, Worin bei Berlin.

Die Jury traf die Auswahl aus 14 Kinderfilmprojekten sowie 18 Drehbuchprojekten und Projektentwicklungen, die zum 24. Februar 2011 eingereicht worden waren.

Nächster Termin zur Einreichung für Kinderfilmprojekte ist der 8. September 2011. Die Richtlinie und das Antragsformular sind im Internet unter www.kulturstaatsminister.de abrufbar.

Quelle: www.bundesregierung.de

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