Maria Schrader zu Gast im Deutschen Filmmuseum

05.07.2016 | 12:37 Uhr

Maria Schrader zu Gast im Deutschen Filmmuseum

In der Reihe "Was tut sich im deutschen Film?" ist Maria Schrader am morgigen Mittwoch, 6. Juli, um 20.15 Uhr zu Gast im Deutschen Filmmuseum Frankfurt und stellt ihren Film "Vor der Morgenröte" vor.

Einmal im Monat präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums in der Reihe "Was tut sich im deutschen Film" in Kooperation mit dem Magazin epd Film ein aktuelles Werk. Im Juli steht mit "Vor der Morgenröte" (DE/FR/AT 2016) ein brillant besetztes Biopic über den österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig auf dem Programm. Für Maria Schrader ist der Film bereits die zweite Regiearbeit.

Maria Schrader, geboren 1965 in Hannover, begann ihre Schauspielkarriere am Theater mit 15 Jahren. Nach gefeierten Auftritten in Wien, Venedig und Rom folgte sie Dani Levy nach Berlin und gab in dessen Film "RobbyKallePaul" (DE 1988) ihr Kinodebüt. Mit Doris Dörries "Keiner liebt mich" gelang ihr 1994 der Durchbruch. Einen Höhepunkt ihres Schaffens stellt Max Färberböcks "Aimée und Jaguar" (DE 1999) dar, für den sie sowohl auf der Berlinale als auch beim Deutschen Filmpreis als Beste Darstellerin geehrt wurde. Ihr Regiedebüt feierte sie 2007 mit dem Drama "Liebesleben".

Nach dem Film spricht Rudolf Worschech (epd Film) mit Maria Schrader.

"Vor der Morgenröte"
Deutschland/Frankreich/Österreich 2016. R: Maria Schrader
D: Josef Hader, Barbara Sukowa, Matthias Brandt. 106 Min. DCP

"Vor der Morgenröte" erzählt aus dem Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig, brillant gespielt von Schauspieler und Kabarettist Josef Hader. 1934 befindet sich Zweig auf dem Höhepunkt seines Erfolges, als er durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten ins Exil getrieben wird. Weder in Rio de Janeiro oder Buenos Aires, noch in New York oder Petrópolis (wo er sein wohl berühmtestes Werk "Die Schachnovelle" schrieb) kommt Zweig zur Ruhe. Er vermisst Europa, dessen Zerstörung er gleichwohl vorausahnt.

Vorfilm: "Immer müder" Deutschland 2015. R: Jochen Kuhn. 6 Min. DCP

Quelle: www.deutsches-filmmuseum.de

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