Uli Gaulke

Uli Gaulke

Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt
*19.08.1968 Schwerin

Biografie

Uli Gaulke wurde am 19. August 1968 in Schwerin geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Informatik und Theater- und Filmwissenschaften, 1995 nahm er ein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Babelsberg auf. Ab 1996 mehrere Kurzfilme, beispielsweise "Irgendwo in Deutschland" (1996), "Niemand lacht rückwärts" (1998). Sein 30minütiger Dokumentarfilm "Quién es el último – Wer ist der Letzte" (1997) gewann Preise auf verschiedenen internationalen Festivals. Für seinen Abschlussfilm "Havanna, mi amor" über kubanische Telenovela-Fans wurde Gaulke mit dem Deutschen Filmpreis 2001 für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.

2003 stellt Gaulke auf der Berlinale seinen Dokumentarfilm "Heirate mich" vor. Darin wird die schwierige Beziehung eines Deutschen zu seiner kubanischen Frau, die ihm nach Deutschland gefolgt ist, geschildert. Mit dem hoch gelobten "Comrades in Dreams - Leinwandfieber" legt Gaulke im Oktober 2006 beim renommierten Filmfestival im koreanischen Pusan seinen dritten langen Dokumentarfilm vor – ein humorvolles, behutsam beobachtetes Porträt von vier Kinobetreibern aus Afrika, Korea, Indien und den USA.

Filmografie

2016/2017 24 h Bayern - Ein Tag Heimat
Regie, Kamera
 
2016-2018 A Home in Hollywood
Regie, Drehbuch
 
2014 Die Ostdeutschen – 25 Wege in einem neuen Land
Regie
 
2013/2014 Wacken 3D
Co-Regie
 
2013/2014 Goodbye G.I.
Regie, Drehbuch
 
2011-2013 As Time Goes By in Shanghai
Regie, Drehbuch, Schnitt
 
2008/2009 Pink Taxi
Regie, Drehbuch, Schnitt
 
2006 Comrades in Dreams - Leinwandfieber
Regie, Drehbuch
 
2002/2003 Heirate mich
Regie, Drehbuch, 2. Kamera
 
1999/2000 Havanna, mi amor
Regie, Drehbuch, Schnitt
 
1996 Irina
Regie